FC St. Pauli vs. FSV Frankfurt 2:1

Frühmorgens aus dem Bett, um zum Fußball zu gehen. So hat die Woche dann sechs Tage an denen ich zu einer Zeit aufstehen muss, zu der andere nach Hause kommen. Aus dem Alter bin ich zum Glück nahezu gänzlich raus. Und um Ermüdungerscheinungen gewissenhaft zu begegnen, begleitet mich ein ganz besonderer Mensch. Seit langer Zeit mal wieder und es war unglaublich intensiv.

Vorm Spiel wurde der geplante Ablauf mit müdem Blick, aber wachem Herzen begangen, also die verschiedenen Stationen, damit nichts den Heimsieg gefährdet. Bei aufkommendem Sonnenschein lungerten wir mit gewächsaffinen Menschen vor den Räumlichkeiten der neuen Gegengeraden herum. Ich wurde ungeduldig. Nur noch 45 Minuten bis zum Einlass. Wir kommen bestimmt zu spät zum Anpfiff!
Nach und nach treffen immer mehr nette Menschen ein und freuen sich über meine Begleitung. Yay!

Zu Beginn des Spiels stehen wir mal wieder knöcheltief in Konfetti, die Südkurve zaubert eine wunderschöne Choreografie und ich hab richtig Bock auf das Spiel.
Furioser Beginn, kaum kann ich wieder durch die Konfettifontänen blicken, führen wir 1:0. Großes Kino! Im weiteren Spielverlauf haben die Bornheimer einige Chancen zum Ausgleich, weil wir uns verdammt nochmal nicht befreien können. Und das bei eigener Führung. Naja, that’s Sankt Pauli, das ist Liebe. Zum Glück sieht Herr Tschauner das genau so und verhindert den Ausgleich. Irgendwann führen wir mit noch einem Tor, die Frankfurter schießen auch noch eins, weil wir in unserem Fünfmeterraum Kinderbodenturnen abliefern, anstatt aggressiv schon vor dem Sechzehnmeterraum zu verteidigen. Und irgendwie retten wir das Ding über die Zeit, kein schönes Spiel, aber wichtig und nötig, zu gewinnen. Beim späteren Blick auf die Tabelle haben wir in etwa sieben Plätze gut gemacht und finden uns mitten im Aufstiegsrennen wieder. Nee, nicht wirklich.

Nach dem Spiel setzt Regen ein, irgendwie schön. Bier, Handball, S-Bahn heißen die nächsten Events und so bin ich um 21 Uhr zuhause. Angenehm. Ist ja auch nix mehr los mit den alten Menschen.

Der kurze Bericht fiel kürzer aus als geplant, aber mal ehrlich, irgendwann muss ich mich ja auch mal um meine Altersvorsorge kümmern. Prost.

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