FC St. Pauli vs. FC Ingolstadt 1:1

Die Sommerpause ist vorbei und es geht wieder los. Viele Fragen sollten heute beantwortet werden, etwa was das Leistungsvermögen der Mannschaft angeht oder ob bei sehr sommerlichen Temperaturen die Feuerwehr den Wasserpreis durch Sprühspritzschläuche auf die schwitzenden Menschen in den Blöcken auf galaktische Reisen schickt.

Weit vorm Spiel traf man sich zu Soja-Steak, Schweinewurst und Getränk in einem Park, um den Spieltag entspannt und gruppendynamisch sinnvoll anzugehen. Nach einem Marsch mit gut 250 Menschen ging es dann zum Stadion. Ich musste noch Karten hin- und herorganisieren und konnte dann endlich auf meinen Platz im Stadion. Blicke in das weite Eck sorgten für Vorfreude und ich befand den Tag und meine Stimmung als nahezu perfekt, um mit einem Sieben zu Null Tabellenführer zu werden und den ersten Platz der zweiten Bundesliga bis zum 34. Spieltag nicht mehr herzugeben.

Die Mannschaft hatte 20 Minuten lang scheinbar das gleiche Bedürfnis, dann langte es aber auch wieder mit Fußball und Ingolstadt ging mit eins zu null in Führung.
Ernüchterung war die Folge, leider hat man sich überlegt, den Bierpreis um läppische 50 cent auf vier Euro zu erhöhen, sodass der Ernüchterung durch nicht vorhandene fußballerische Glanzleistungen auch mit Bier nicht entgegenzutreten war.

In der zweiten Halbzeit gelang uns dann noch durch Herrn Gonther der Ausgleich. Leider etwas spät, sodass die Mannschaften sich letztlich mit einem Unentschieden begnügen mussten.

Fazit des Spieltags ist, dass die Leute und die Atmosphäre und das Drumherum und die Paulipaadie immer noch toll sind, Fußball beim FC St. Pauli aber wie in der letzten Saison nahezu identisch boykottiert wird. Ich möchte mich nicht zum Trainer und den immer wiederkehrenden Durchhalteparolen äußern, ich möchte der Mannschaft nach dem ersten Saisonspiel kein Vertrauen entziehen und ich möchte auch nicht meckern. Aber Fußball möchte ich schon gern sehen dürfen.
Verdammt nochmal, mehr Hass!

Kurz bevor ich die Zeigefinger wetzte, um in die Tasten zu hacken, sickerte durch, dass ein neuer Stürmer, Ante Budimir, zu uns wechseln wird. Zu finden ist die Information beim abgebenden Verein und einer Website, die sich auf die zweite Bundesliga spezialisiert hat. Seine Empfehlung sind fünf Tore in drei Spielen.
Ob der Herr sich in der zweiten Liga zurecht findet und uns weiterhelfen kann, möchte ich erst nach Bestätigung durch den Verein erörtern.

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